{"id":18082,"date":"2020-07-25T17:06:44","date_gmt":"2020-07-25T15:06:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christus-gemeinde.net\/web\/cms\/?page_id=18082"},"modified":"2020-07-25T17:09:38","modified_gmt":"2020-07-25T15:09:38","slug":"gnadengaben-kurz","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.christus-gemeinde.net\/cms\/medien\/texte\/gnadengaben-kurz\/","title":{"rendered":"Gaben des Geistes in der neutestamentlichen Gemeinde (Kurzbeschreibung)"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"18082\" class=\"elementor elementor-18082\" data-elementor-post-type=\"page\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-354c68e elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"354c68e\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-c2cf7dc\" data-id=\"c2cf7dc\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-ce19f54 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"ce19f54\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h1>Gaben des Geistes in der neutestamentlichen Gemeinde (Kurzbeschreibung)<\/h1><p>von Willi Bergemann<\/p><p><strong>Die Gnadengaben sind nicht schon unsere nat\u00fcrlichen Veranlagungen. Vielmehr werden sie den Menschen vom dreieinigen Gott f\u00fcr das Leben und zum Dienst in Gemeinde und Welt latent oder dauerhaft gegeben. Dies geschieht durch den heiligen Geist unmittelbar mit der Christuserfahrung (Apg.10,44) oder zu sp\u00e4terem Zeitpunkt. Sie k\u00f6nnen aber auch vom Gl\u00e4ubigen erweckt werden (2.Tim.1,6).<\/strong><\/p><p><strong>In allen Gaben des Geistes dient der erh\u00f6hte Herr uns, dienen wir ihm und dient er durch uns dieser Welt. So l\u00e4sst er seine Nachfolger teilhaben an seiner Macht. Jeder hat etwas \u2013 Keiner hat alles \u2013 Alle zusammen haben alles!<\/strong><\/p><p>Der griechische Begriff Charisma bedeutet Gnadengabe oder Geschenk und kommt im NT 17 mal vor: 10 mal in Singular und 7 mal im Plural: R\u00f6m.1,11; 5,15; 6,23; 1.Kor.1,7; 7,7; 2.Kor.1,11; 1.Tim.4,14; 2.Tim.1,6; 1.Petr.4,10; R\u00f6m.11,29; 12,4-31.<\/p><p><strong>Von den 26 Gaben sind 8 Wortgaben, 5 Wort- und Tatgaben, 13 Tatgaben.<\/strong><\/p><p><strong>1. Prophetie. Sie wird auch als Weissagung<\/strong> bezeichnet. Als verst\u00e4ndliches Reden in Verk\u00fcndigung und Gespr\u00e4ch trifft das prophetische Wort die Gewissen und offenbart Verborgenes, oft verbunden mit Offenbarungen oder Visionen (Gesichten). Sie zeigt Ursachen und Wirkungen (Zusammenh\u00e4nge) auf und gibt Weisung f \u00fc r die Zukunft. Zum Inhalt der Prophetie geh\u00f6ren Ermahnung, Tadel, Lob und Trost. Wer prophetisch redet, steht nicht unter Redezwang. Gott redet zu uns nie prophetisch in fremden Sprachen, sondern immer verst\u00e4ndlich. (Sieh auch Punkt 7 und 8).<\/p><p>1.Kor.12,10; 13,2; 14,29; R\u00f6m.12,6 &#8211; Mat.13,57; Apg.21,9; 2.Chron.20,14ff.<\/p><p><strong>2. Vom Geist gewirkte Lehre bildet und beeinflusst Glauben (Dogmatik) und Leben (Ethik) der Zuh\u00f6rer. Wer recht lehrt, achtet auf die Zusammensetzung des Publikums und vermittelt biblische Kenntnisse und geistliche Erkenntnis.<\/strong><\/p><p>R\u00f6m.12,7; 1.Kor.14,26; Kol.3,16; Apg.19,8-10; Nehemia 8,8-18.<\/p><p><strong>3. Wort der Weisheit meint nicht Wissen (siehe Lehre und Erkenntnis) sondern weises Leben im Reden und Handeln. Weisheit ist das Gegenteil von Unvernunft. Wem Weisheit mangelt, soll drum bitten. Erkenntnis ohne Weisheit ist Lieblosigkeit oder Fanatismus.<\/strong><\/p><p>1.Kor.12,7-8; Kol.3,16; Luk.20,20-26; Apg.6,10; 1.K\u00f6n.3,16ff; Spr\u00fcche 4,7.<\/p><p><strong>4. Wort der Erkenntnis<\/strong> ist das Sehen und Verstehen von theologischen oder pers\u00f6nlichen u.a. Zusammenh\u00e4ngen, darum wichtig f\u00fcr Predigt, Schriftauslegung und Seelsorge. Erkenntnis hilft richtige Diagnosen zu stellen. Tatsachen werden offenbar und Hilfen k\u00f6nnen gegeben werden. Jesus erkannte, was im Menschen war! 1.Kor.12,8; 13,2; Joh.2,25; 6,64; 13,11; 16,12-13; Apg.18,27-28.<\/p><p><strong>5. Offenbarungen stehen oft im Widerspruch zum menschlichen Verst\u00e4ndnis, darum werden sie oft angezweifelt. Das griechische Wort \u201eApokalypsis\u201c meint Hinwegnehmen einer Verh\u00fcllung.<\/strong> Es werden Einblicke in Geheimnisse der g\u00f6ttlichen Welt (auch in die Zukunft) gegeben. Der Seher hat eine gedankliche Schau in Visionen, Bildern, Gesichten, die der Auslegung bed\u00fcrfen. Durch Unterscheidung der Geister, werden Irrgeister, Spinner und Tr\u00e4umer entlarvt.<\/p><p>1.Kor.14,26; Mat.1,19-25; 2,12; Phil.2,10-11; Offenbg. 1,7.<\/p><p><strong>6. Das Gebet<\/strong> wird auch als geistliches Atmen bezeichnet und ist somit eine lebensnotwendige, allgemeine Gabe f\u00fcr jeden Gl\u00e4ubigen. Gebete finden ihre Auspr\u00e4gung in Anbetung, Lobpreis, Dank, Bitte und F\u00fcrbitte. Als besondere Geistesgabe wird sie erkannt, wo Menschen wegen ihrer Hingabe und ihrer Glaubenskraft anhaltend und \u201eerh\u00f6rlich\u201c beten.<\/p><p>2.Kor.1,1; 1.Tim.2,1ff u. a..<\/p><p><strong>7. Das Reden in Sprachen oder die Zungenrede<\/strong> ist ein vernehmbares oder nicht vernehmbares durch den heiligen Geist gewirktes <strong>Reden zu Gott in Lobpreis und Anbetung! Es geschieht in einer Sprache dieser oder der jenseitigen Welt, mit der der Redner (Beter) nicht vertraut ist. Meist ist es eine Neusch\u00f6pfung von Worten. Auch wenn der Verstand keine kontrollierende Wirkung hat, steht der Redner nicht unter Redezwang. Er vermag anzufangen, zu modulieren und aufzuh\u00f6ren. Sprachenrede ist nicht mystisches in sich versenken oder lallen. Sie hat nichts zu tun mit Gef\u00fchlsausbruch oder Ekstase, sondern ist ein normales Sprechen in einer fremden geistgewirkten Sprache. Die Echtheit l\u00e4sst sich am Leben (am Geist) des Sprachenredners pr\u00fcfen. Als \u201ehalbe Sprache\u201c ist sie auf Auslegung m\u00f6glichst durch andere angewiesen. Wer selbst die Sprachenrede empfangen hat, soll um Auslegung bitten, nicht damit er seine eigne Spracherede auszulegen vermag, sondern die eines anderen.<\/strong><\/p><p>Oft schiebt sich zwischen Sprachenrede und Auslegung eine Prophetie, also ein Spruch Gottes als Zuspruch oder Weisung. Eine Prophetie ersetzt aber nicht die Auslegung.<\/p><p>1.Kor.12,10; 28; 13,1; 14,26; Mk.16,17; Apg.2,4-13; 19,6-7; 1.Sam.1,12-16; Klagelieder 2,19.<\/p><p><strong>8. Die Interpretation oder Auslegung.<\/strong> Die Sprachenrede aber auch Visionen und Bilder bed\u00fcrfen der notwendigen Zusatzgabe der Auslegung, damit geistliche \u00c4u\u00dferungen nicht unverst\u00e4ndlich und damit fruchtlos, also unsinnig bleiben. Auslegung ist nicht plumpe <strong>\u00dcbersetzung von einer Sprache in die andere, sie kl\u00e4rt nicht, w a s jemand gesagt hat, sondern sie ist Erkl\u00e4rung, Verdeutlichung, verst\u00e4ndliche Darstellung dessen, was Gott mit der Sprachenrede m e i n t. Darum ist die Sprachenrede manchmal kurz und die Auslegung lang oder umgekehrt eine lange Sprachenrede beinhaltet vielleicht nur einen Satz. Wenn die Gabe der Auslegung in der Gemeinde fehlt, soll der Sprachenredner seine Gabe nicht aus\u00fcben.<\/strong><\/p><p>1.Kor.12; 13; 14.<\/p><p><strong>9. Das Lied als Gabe.<\/strong> Das geistliche Singen ist ein besonderes Charakteristikum der urgemeindlichen Gottesdienste. Es sind Psalmen, Hymnen, Oden; Lieder der Anbetung, des Lobpreisens, des Dankes und der Freude. Sie sind entweder angesagte oder spontan angestimmte textlich, melodisch vorgefertigte Ges\u00e4nge im Verstand (also bekannt und verst\u00e4ndlich), oder inspirierte Ges\u00e4nge, wo Texte und Melodien unmittelbar eingegeben werden oder es ist das Singen im Geist (das bedeutet auch leise oder laut in Sprachen). 1.Kor.14,16, 26; Eph.5,19; Kol. 3,16.<\/p><p><strong>10. Die Gabe des Glaubens. Es ist nicht der allgemeine Rettungs- und Erl\u00f6sungsglaube, sondern das au\u00dfergew\u00f6hnliche, grenzenlose, manchmal wunderwirkende Vertrauen zu Gott. Zu den Folgen geh\u00f6ren Gebetserh\u00f6rungen. Durch solchen Glauben wird Gott verherrlicht. 1.Kor.12,9; 13,2; Joh.3,6; Joh.11,20ff; Apg.3,16; Hebr.11,30; Josua 6.<\/strong><\/p><p><strong>11. Die Gaben der Seelsorge. Gott begabt durch seinen Geist Menschen dazu, um andere aufzurichten, zu ermahnen, zurechtzuweisen zurechtzubringen, zu tr\u00f6sten, zu st\u00e4rken und ihnen Zuspruch geben zu k\u00f6nnen.<\/strong><\/p><p>R\u00f6m.12,8: Kol.3,16; 1.Sam.23,16-23; Nehemia 8,10-12.<\/p><p><strong>12. Die Unterscheidung der Geister. Eine f\u00fcr die Gemeinde Christi besonders wichtige Gabe, um g\u00f6ttliche, menschliche und widerg\u00f6ttliche (d\u00e4monische) Geister zu unterscheiden und zu beurteilen. Manche Gabentr\u00e4ger leiden unter dieser Gabe, weil sie Durchblicke bekommen, Erkenntnis gewinnen, Bosheiten aufdecken und entsprechend handeln m\u00fcssen. Wichtigtuer k\u00f6nnen diese Gabe nicht bekommen. Jesus hat frommklingende Aussagen als d\u00e4monisch entlarvt (richtige Worte, Wahrheiten aus falschem Geist). Unverzichtbar ist diese Gabe beim Dienst am Kranken und f\u00fcr Gemeindevorsteher und Seelsorger, um falsche Propheten zu erkennen.<\/strong><\/p><p>1.Kor.12,10; 2.Kor.11,14; Mk.5; Apg.5; 8,18-23; 16,16ff; 1.Joh.4,1.<\/p><p><strong>13. Die Gaben der Leitung.<\/strong> Hier ist zu unterscheiden. Es gibt das kontinuierliche Leiten und F\u00fchren der Gemeinde und Gruppen durch entsprechend Gew\u00e4hlte und Berufene (statisches Leiten). Sie sind oft die vorangehenden, mitrei\u00dfenden Vorbilder. Sie sollen die Gabe der \u00dcbersicht, der Weisheit und Erkenntnis haben, sowie die Gabe der Unterscheidung der Geister. W\u00fcnschenswert w\u00e4re auch eine Lehrbef\u00e4higung, sowie prophetische und seelsorgerische Gaben.<\/p><p>Gott begabt und beruft dar\u00fcber hinaus solche, die sporadisch, fast unmerklich f\u00fchren und leiten. Sie verstehen auf die Leitung des Geistes zu achten und sind berufen, mit ihren geistlichen Beitr\u00e4gen in das Gemeindegeschehen einzugreifen (dynamisches Leiten).<\/p><p>R\u00f6m.12,8; 1.Kor. 12,28).<\/p><p><strong>14. Gaben der Machttaten und Kraftwirkungen.<\/strong> Es ist die \u00fcberwindende Kraft Jesu in Gl\u00e4ubigen, die in Zeiten gro\u00dfer Gefahr und in aussichtlosen Lagen durch Glauben, Gehorsam und vollm\u00e4chtiges Handeln, Gottes Handeln bewirken. Es reicht von einfachen Gebetserh\u00f6rungen und Heilungswundern \u00fcber das Wirken von Naturwundern als Zeichen und Warnungen Gottes und vollm\u00e4chtiges Gebieten bei D\u00e4monenaustreibung (Exorzismus) bis zur Auferweckung von Toten.<\/p><p>1.Kor.12,10; Joh.2,1; Apg. 16,18; Richter 15,14-15; 1.K\u00f6n.18,20ff.<\/p><p><strong>15. Die Gabe der D\u00e4monenaustreibung.<\/strong> Als dauerhafte, meist aber sporadisch im konkreten Fall gegebene Gabe des Geistes, die unter dem Schutz der Gemeinde und sehr verantwortlich Anwendung finden soll. Der Gabentr\u00e4ger muss wissen, dass er in einen Bereich kommt, der m\u00f6glicherweise von vielen D\u00e4monen beherrscht wird. Markus 16,17.<\/p><p><strong>16. Immunit\u00e4t als Gabe des Geistes.<\/strong> Gl\u00e4ubige, die Gott zu au\u00dfergew\u00f6hnlichen Diensten beruft, leben unter dem Schutz Gottes. Sie brauchen sich nicht zu f\u00fcrchten, wenn sie an Orte und in Gefahrenzonen oder zu Menschen kommen (nicht selbst gehen), wo Versuchung und Verf\u00fchrung m\u00f6glich ist. Gott will durch ihre Unantastbarkeit und ihren Widerstand seine Macht erweisen. Siehe Daniel in der L\u00f6wengrube u.a.<\/p><p>Markus 16,18; Apg.28,3-6.<\/p><p><strong>17. Gaben der Heilung.<\/strong> Meist wird die Gabe im Plural genannt. Diese Gaben geh\u00f6ren zu den meistbegehrten. Warum? Man m\u00f6chte Gutes tun, verspricht sich Erleichterung f\u00fcr den Kranken, kann ein unbeschwertes Leben erm\u00f6glichen, hilft Kosten zu sparen. Dies sind falsche Motive zur Krankenheilung. Echte Motive sind: Mitleiden und Gottes Verherrlichung.<\/p><p>Heilungsgaben k\u00f6nnen einmal, \u00f6fter, wiederkehrend oder dauerhaft gegeben werden. Durch Gebet, Handauflegung und Salbung mit \u00d6l werden Heilungsprozesse in Gang gesetzt. In vielen Abstufungen kann es zu zeitweisen, zu dauerhaften, zu Teil- oder Ganzheilungen kommen. Geistliche Krankenheilung schlie\u00dft das Hinzuziehen von \u00c4rzten, die Einnahme von Medikamenten und Operationen nicht aus. Das Ziel der Heilung ist: Geduld lernen, Tragkraft zu bekommen, Linderung, Hilfe, Besserung und Heilung zu erfahren. Art, Dauer und St\u00e4rke der Erkrankung spielen bei der Gabe der Heilung keine Rolle.<\/p><p>1.Kor.12,9; 28; Mk.16,17-18; Luk.17,14; Jak.5,14; Apg.5,5; 14,8-10; 28,8-10; 2.K\u00f6n.4,32ff.<\/p><p><strong>18. Die Gaben der Diakonie.<\/strong> Man nennt sie auch die Gaben der Handreichung. Es geht um Dienen, Helfen und besonders um leibliches Versorgen. Mit seinem Wissen, k\u00f6nnen; Rat und Tat steht er denen zur Verf\u00fcgung, die Hilfe brauchen. Er ist ein praktischer Missionar, der durch sein Handeln auf Christus weist.<\/p><p>1.Kor.12,28; R\u00f6m.12,7ff.<\/p><p><strong>19. Die Gabe der Barmherzigkeit der Tat.<\/strong> Sie hat es ebenfalls mit Dienen zu tun. Es geht um st\u00fctzen und unterst\u00fctzen. Er ist ein Mensch, dem Gott ein erbarmendes Herz geschenkt hat. Der Barmherzige will und tut, oft unter eignen Opfern an Zeit, Kraft und Verm\u00f6gen, immer das Beste, das er zu tun vermag.<\/p><p>R\u00f6m.12.8; Lukas 10,37.<\/p><p><strong>20 Die Gaben der Hilfeleistung.<\/strong> Im weitesten Sinn ist es <strong>Verwaltung und Unterst\u00fctzung<\/strong>. Mit seiner Gabe erbarmt sich der von Gott hierin Begabte derer, die bestimmte Dinge nicht mehr oder \u00fcberhaupt nicht leisten k\u00f6nnen. Hierzu geh\u00f6rt auch das Verwalten von Gemeindeeigentum und der Umgang mit Geldern oder Kassen.<\/p><p>1.Kor.12,18; R\u00f6m.12,7a.<\/p><p><strong>21. Die Gabe der Gastfreiheit.<\/strong> Gott gibt manchen Menschen die besondere Gabe gastfrei zu sein. Es sind Menschen, die anderen vertrauen und ihnen ihre H\u00e4user und Herzen \u00f6ffnen. Sie lassen sie ohne Angst teilhaben an dem, was Gott ihnen gegeben hat. Es sind Nachbarn, Reisende, Bed\u00fcrftige, Fl\u00fcchtlinge, Obdachlose u.a. R\u00f6m.12,12; 1.Petr. 4,9-10; Apg.16,15; 1.Mose 18,1-8.<\/p><p><strong>22. Die Gabe der Mitteilung des irdischen Besitzes. Aus Liebe werden irdische G\u00fcter, wie Geld, Zeit und Kraft, Gott, dem erh\u00f6hten Herrn und der Gemeinde zur Verf\u00fcgung gestellt zum Nutzen des Reiches Gottes und anderer. Finanzielle Opfer werden gebracht, das ganze Erbe, ja sogar das ganze Leben wird zur Verf\u00fcgung gestellt, um die eigene Gemeinde und ihre Aufgaben oder Bed\u00fcrftige, diakonische oder missionarische Werke zu unterst\u00fctzen. R\u00f6mer 12,1-8.<\/strong><\/p><p><strong>23. Die Gabe der Armut und des Verzichts. Manche haben die Gabe in Armut zu leben und das Leben mit den Armen der Welt zu teilen. Sie verlassen alles, was sie an Besitz haben und arbeiten in Slums und Elendsvierteln. Manche verzichten um Christi willen nicht nur auf finanzielle und gesellschaftliche Vorteile, sondern auch auf Ehepartner und Familie. 1.Kor.13,3.<\/strong><\/p><p><strong>24. Die Gabe des Martyriums.<\/strong> Hier geht es um die <strong>Hingabe des Leibes und des Lebens<\/strong>. Menschen mit dieser Gabe begeben sich in Gefahr um Christi willen. Ohne Scheu verk\u00fcndigen sie Christus und halten an ihm fest auch unter zugef\u00fcgten, qualvollen Schmerzen bis zum Tod.<\/p><p>1.Kor. 13b; R\u00f6m.16,3-4; Daniel 3,28.<\/p><p><strong>25. Die Gabe der Ehe und der Ehelosigkeit.<\/strong> Ehe wird nicht von allen Christen als Gabe und Auftrag an der eigenen Familie und an der Gesellschaft gesehen. Aber Gott begabt und beruft viele, die als Eheleute ihre Aufgaben bekommen, erkennen und ausf\u00fchren. Sie sind beispielhaft in einer Zeit, in der mehr als die H\u00e4lfte alle Ehen wieder geschieden werden.<\/p><p>Andere bleiben aus Berufung ohne Ehepartner, um allein f\u00fcr Gott und andere Menschen da zu sein und ihnen geistlich oder diakonisch zu dienen. 1.Kor. 7,7.<\/p><p><strong>26. Die Gabe des ewigen Lebens.<\/strong> Zwar hat jeder, der zu Christus geh\u00f6rt das ewige Leben als Basisgabe. Wer aber das ewige Leben als besondere Gabe des Geistes empfangen hat, <strong>der lebt das ewige Leben praktisch<\/strong>. Er verh\u00e4lt sich hier so, als w\u00fcrde er ewig auf Erden leben. Er arbeitet, baut, pflanzt, genie\u00dft z.B. im Blick auf Gottes Reich und Christi Herrschaft. Er schaut nicht verz\u00fcckt zum Himmel um gelangweilt und entt\u00e4uscht vom Leben die Wiederkunft Jesu herbeizusehnen. Sondern er wei\u00df, dass Zeit und Datum niemand wei\u00df. In gro\u00dfer Bereitschaft n\u00fctzt er die Zeit, Menschen auf die Ewigweit, die auch schon in der Zeit gelebt werden soll, hinzuweisen.<\/p><p>R\u00f6m.6,23; Apg.12,5-7.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gaben des Geistes in der neutestamentlichen Gemeinde (Kurzbeschreibung) von Willi Bergemann Die Gnadengaben sind nicht schon unsere nat\u00fcrlichen Veranlagungen. 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