{"id":18070,"date":"2020-07-25T16:46:55","date_gmt":"2020-07-25T14:46:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christus-gemeinde.net\/web\/cms\/?page_id=18070"},"modified":"2020-07-25T16:52:16","modified_gmt":"2020-07-25T14:52:16","slug":"abendmahl","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.christus-gemeinde.net\/cms\/medien\/texte\/abendmahl\/","title":{"rendered":"Die Bedeutung des Abendmahls"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"18070\" class=\"elementor elementor-18070\" data-elementor-post-type=\"page\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-b2bb46a elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"b2bb46a\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-d588bcb\" data-id=\"d588bcb\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-34659e0 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"34659e0\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h1>Die Bedeutung des Abendmahls<\/h1><p><em>von Willi Bergemann<\/em><\/p><p>Welchen Stellenwert hat das Abendmahl im Leben der Christen? Das ist eine immer wiederkehrende Frage, wenn es um Dogmen und geistliche Erkenntnisse im \u00f6kumenischen Gespr\u00e4ch geht.<\/p><p>Wenn wir vom Gl\u00e4ubigwerden und von der Taufe auf Grund des Glaubens sprechen, muss auch etwas \u00fcber das Abendmahl gesagt werden, gewisserma\u00dfen als Anleitung und Hilfe.<\/p><p>Wie die Taufe ist auch das Abendmahl kein Rettung oder Gnade wirkendes Heilsmittel. Dennoch wird es eine segensreiche Auswirkung auf unser Leben haben. Die rettende Gnade erf\u00e4hrt jedermann durch Christi Tod (Blut) und Auferstehung (Leben). Taufe und Abendmahl sind von Christus f\u00fcr die eingesetzt, die an ihn gl\u00e4ubig geworden sind. Dadurch wird ihre Rettungsgewissheit gefestigt und ihr Glaube gest\u00e4rkt. Und es gelingt Nachfolge Christi!<\/p><p>Die Gemeinde der Gl\u00e4ubigen feiert seit der Auferstehung Jesu Christi das Abendmahl. Es wird auch als Mahl des Herrn oder als Herrenmahl und in der katholischen Kirche als Eucharistie bezeichnet.<\/p><h2>I. Worauf geht das Abendmahl zur\u00fcck?<\/h2><p>Jesus hatte seinen Nachfolgern w\u00e4hrend des letzten Passahmahls das heilige Verm\u00e4chtnis und damit die konkrete Weisung gegeben, auch sp\u00e4ter Brot und Wein, bzw. den Kelch unter sich zu teilen. W\u00e4hrend sie das tun, sollten sie sich an dieses letzte gemeinsame Mahl vor seinem Leiden und Sterben erinnern.<\/p><p>In Lukas 22, 14-20 sagt Jesus: \u201eMich verlangt herzlich danach, dies Passahlamm mit euch zu essen, bevor ich leide. Ich werde es nicht mehr essen, bis es erf\u00fcllt wird im Reich Gottes.\u201c<\/p><p>Als er dann den Kelch nahm, den sie untereinander teilen sollten, sagte er: \u201eIch werde von nun an nicht vom Gew\u00e4chs des Weinstocks trinken, bis das Reich Gottes kommt!\u201c<\/p><p>Das Brot, das er dann brach und austeilte, sollten sie zu seinem Ged\u00e4chtnis essen. Die Betonung liegt mehr auf dem Zerbrechen als auf dem Essen.<\/p><p>Der eine Kelch, samt dem Inhalt, deutet auf den neuen Bund und weist auf das Blut, das zun\u00e4chst f\u00fcr die J\u00fcnger (f\u00fcr euch), dann aber auch f\u00fcr jeden anderen vergossen wird. Hier liegt die Betonung mehr auf dem Vergie\u00dfen als auf dem Trinken.<\/p><p>Beides aber bedeutet: Die zu ihm Geh\u00f6renden haben Teil an Christi Werk der Vergebung, der Erl\u00f6sung, der Vers\u00f6hnung mit Gott und am Reich Gottes.<\/p><p>\u00dcber den sp\u00e4teren Vorgang der Abendmalfeier zur Zeit der ersten J\u00fcngergemeinde, also nach Tod und Auferstehung Jesu Christi, gibt es nur eine Aussage im Neuen Testament und zwar in Apostelgeschichte 2, 41-47.<\/p><p>Dort ist die Rede von 3.000 Menschen, die das Wort angenommen hatten, getauft wurden und der J\u00fcngergemeinde, die bis dahin wohl 120 Gl\u00e4ubige ausmachte, hinzugetan wurden. Sie hielten fest an der Lehre der Apostel, an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und am Gebet. Sie pflegten G\u00fctergemeinschaft, versammelten sich einm\u00fctig im Tempel und brachen das Brot hin und her in den H\u00e4usern. Ihre Mahlzeiten nahmen sie mit Freuden und Herzenseinfalt ein, sie lobten Gott und waren dem ganzen Volk gegen\u00fcber g\u00fctig. Gott f\u00fchrte dann t\u00e4glich neue Menschen hinzu, die gerettet wurden und auf dasselbe Ziel ausgerichtet waren.<\/p><p>Was Paulus sp\u00e4ter in 1.Kor.11 schreibt, vermittelt uns einen Einblick in die n\u00e4chste Generation der Gemeindegeschichte.<\/p><p>Den vielen neuen Gemeinden werden hier Erl\u00e4uterungen zur urspr\u00fcnglichen Abendmahlsfeier gegeben. Paulus hatte sie nach eigenen Aussagen vom auferstandenen Herrn durch den heiligen Geist empfangen.<\/p><h2>II. Das letzte Abendmahl Jesu und das erste Abendmahl der J\u00fcngergemeinde.<\/h2><p>Das Mahl, das Jesus mit seinen J\u00fcngern noch vor dem Verrat durch Judas, vor seiner Verurteilung, vor seinem Tod und vor seiner Auferstehung feierte, war ein Abschieds- und Verm\u00e4chtnismahl! Es war also nicht das neutestamentliche Mahl, wie es sp\u00e4ter in den Christengemeinden im Blick auf den Gekreuzigten und Auferstandenen gefeiert wurde.<\/p><p>Worin besteht der Unterschied zwischen dem letzten Mahl Jesu mit seinen J\u00fcngern und dem Mahl nach Pfingsten, das die erste J\u00fcngergemeinde feierte und nun die weltweite Christusgemeinde feiert?<\/p><p>Das Mahl zum Passahfest war nicht nur eine symbolhafte letzte Mahlzeit Jesu mit seinen J\u00fcngern, sondern eine Mahlzeit des noch nicht gestorbenen und auferstandenen Christus mit ihnen.<\/p><p>Das erste Abendmahl der Gemeinde aber nach Christi Tod ist das Mahl des auferstandenen Christus, dessen Tod wir verk\u00fcndigen sollen bis er wiederkommt!<\/p><p>Das bedeutet: Das Abendmahl der Gemeinde nach Jesu Auferstehung hat einen anderen Stellenwert!<\/p><p>Wenn auch der Vollzug aller Abendmahlfeiern eine Art Wiederholung der ersten Mahlfeiern ist, stehen die Mahlfeiern jetzt unter anderen Vorzeichen!<\/p><p>Und zwar nicht unter den Vorzeichen des Leidens und Sterbens, des Abschiednehmens, des baldigen Todes und der Traurigkeit, sondern unter dem Vorzeichen der Auferstehung und der Hoffnung auf die herrliche Wiederkunft Jesu Christi!<\/p><p>Gleich nach Pfingsten wurden die Gottesdienste der nun mehr als 3.000 Gl\u00e4ubige z\u00e4hlenden Gemeinde noch im Tempel gefeiert.<\/p><p>Das Abendmahl wurde dort aber nicht gehalten. Vielmehr \u201ebrachen sie das Brot hin und her in den H\u00e4usern\u201c!<\/p><p>Das bedeutet: Sie kamen zum gemeinsamen Essen zusammen und feierten gerade dort auch das Abendmahl, wo der Ort ihrer intensiven Gemeinschaft war. Wo sie zusammen beten konnten. Wo sich viele an den Versammlungen beteiligen konnten ohne anonym bleiben zu m\u00fcssen.<\/p><p>Dorthin konnten sie Angeh\u00f6rige, Freunde und Fremde einladen. Und sie konnten ohne Scheu ihre Erfahrungen mit dem Auferstandenen einander mitteilen.<\/p><p>So kam man in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden, meist am ersten Tag der Woche in gr\u00f6\u00dferen, aus etwa 40 bis 150 Gl\u00e4ubigen bestehenden Hausgemeinden zusammen. Man traf sich in und au\u00dferhalb Jerusalems in Synagogen, vielleicht auch in Bezirken, in \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden oder im Freien.<\/p><p>Die Apostel zogen vielleicht von Haus zu Haus, um zu lehren. So kann es schon bald Hunderte von Hausgemeinden gegeben haben.<\/p><p>Sp\u00e4ter erfahren wir, dass die erste Versammlung auf europ\u00e4ischem Boden eine Freiversammlung war. Sie fand an einem Fluss statt. Eine wohlhabende Frau, namens Lydia kam zum Glauben an Christus und bildete eine Hausgemeinde. Aus den biblischen Berichten erfahren wir, dass sich in Griechenland Hausgemeinden auch nach Herkunft und Interessen bildeten.<\/p><p>Das Abendmahl der J\u00fcngergemeinde hatte immer Erinnerungs- und Verk\u00fcndigungscharakter. Man sprach darum bei dieser Feier vom gestorbenen, auferstandenen und wiederkommenden Herrn. Denn nur einer, der gelebt hat, gestorben und auferstanden ist, ist lebendig und kann auch wiederkommen!<\/p><p>Wenn in den Einsetzungsworten zum Abendmahl steht: \u201eIhr sollt den Tod des Herrn verk\u00fcndigen bis er kommt\u201c, kann man daraus entnehmen, dass immer auch Fremde zu diesen Feiern eingeladen wurden. Nicht um am Abendmahl selbst teilzunehmen, sondern damit sie h\u00f6ren, sehen und miterleben, wie freundlich der Herr mit seiner Gemeinde ist, die das Mahl feiert. Ungl\u00e4ubige bekommen mit, welche Verbindung der zum Himmel aufgefahrene Christus mit seiner Gemeinde hat.<\/p><p>Sie sollten erkennen, dass Jesus nicht tot, sondern auferstanden ist und lebt, und dass er seine Macht beweist durch Zeichen und Wunder.<\/p><p>So scheint es nur folgerichtig zu sein, wenn die Bibel berichtet, dass sich Menschen bekehrten und t\u00e4glich Tausende zur Gemeinde hinzu kamen.<\/p><p>Die Apostelgeschichte berichtet in Kap. 20, 7-11, dass es in Troas, wie auch in anderen kleinasiatischen Gemeinden eine einzige Ortsgemeinde gab, wo sich die ganze Gemeinde am ersten Tag der Woche zum Brotbrechen versammelte. Auch wenn hier ein besonderer Anlass n\u00e4mlich der Besuch des Paulus vorlag, muss es sich doch um eine regul\u00e4re, also nicht au\u00dferplanm\u00e4\u00dfige Wochenversammlung gehandelt haben. Woraus man schlie\u00dfen kann, dass dies eine feste regelm\u00e4\u00dfige Einrichtung war.<\/p><p>In der Muttergemeinde Jerusalem hat man wohl t\u00e4glich das Abendmahl gefeiert. Es schloss sich an die allgemeine Abendmalzeit an.<\/p><h2>III. Die Entwicklung des Abendmahls<\/h2><p>Wir erinnern uns: Das erste, und berichtete Abendmahl entwickelte sich aus der gegebenen Situation. Man kam zun\u00e4chst wie jedes Jahr zum gemeinsamen Essen des Passahlammes zusammen. Es war eine allgemeine Abendmahlzeit, die nicht zuletzt um des Wohlbefindens willen mit Brot, Wein und eventuellen Zutaten genossen wurde.<\/p><p>Die Zutaten befanden sich in einer gr\u00f6\u00dferen Sch\u00fcssel. W\u00e4hrend dieses Mahles am Abend wurde zum Passahlamm Brot gereicht und man tauchte sein Brot in diese Sch\u00fcssel mit den Zutaten (Kr\u00e4utern usw.). Gerade als Jesus sein Brot hineintauchte, tat es auch ein anderer. Aus dem Bericht wissen wir, dass es Judas war, der Jesus dann verriet. Es ist nicht sicher, ob Judas kurz danach den Saal verlie\u00df oder ob er bei der sich nach dem Mahl anschlie\u00dfenden Handlung noch anwesend war. Es k\u00f6nnte also durchaus sein, dass Judas nicht an diesem letzten Teil des Abendmahles teilgenommen hat.<\/p><p>Wenn wir auf den Text achten, geschah das Weitere nach dem eigentlichen Abendmahl bei dem das Passahlamm verzehrt wurde. Es bildete den sonst nicht \u00fcblichen Schluss der Feier. War also f\u00fcr die J\u00fcnger ein \u00fcberraschendes Element.<\/p><p>Jesus nahm pl\u00f6tzlich ein noch vorhandenes ganzes Fladenbrot, das vor ihm lag, zerbrach es und deutete dieses Zerbrechen des Brotes auf seinen Leib, der zerbrochen wird, also auf seinen Tod. \u00c4hnlich tat er es mit seinem vor ihm stehenden noch gef\u00fcllten Weinbecher.<\/p><p>Wenn Jesus sagt: \u201eDieser Kelch..\u201c, ging es ihm anscheinend nicht so sehr um den Inhalt des Kelches \u2013 jedes andere Getr\u00e4nk k\u00f6nnte Erinnerungen an vergossenes Blut wecken &#8211; sondern es ging um den einen Kelch aus dem getrunken wird. Es ging ihm offensichtlich nicht um den einen Wein, sondern um das Vergie\u00dfen des Inhalts.<\/p><p>Das \u00fcbersehen oder \u00fcberh\u00f6ren wir oft! Ein Brot, ein Kelch! So hei\u00dft es in der Schrift! Das zielt zun\u00e4chst ab auf einen Tod f\u00fcr alle! Es zielt dann auch ab auf eine Gemeinde! Es ist ein Gemeinschaftsmahl! Von daher habe ich meine ernstlichen Bedenken, ob die Bedeutung des Abendmahls richtig erkannt worden ist.<\/p><p>Wenn wir es als Mahl der Gemeinde, als Gemeinschaftsmahl verstehen m\u00fcssen, w\u00fcrde sich das Abendmahl als pers\u00f6nliches Heiligungsmittel verbieten. Vielleicht w\u00fcrde es auch das exklusive Mahl in einem frommen Zirkel verbieten. Oder sogar das Krankenabendmahl.<\/p><p>Denn gerade hier, wie auch sonst, kann sich magisches Denken und Aberglaube in Bezug auf die Wirkung des Abendmahls einschleichen.<\/p><p>Dass man sagt: Das Abendmahl w\u00fcrde unser Leben ordnen, uns unsere S\u00fcnden vergeben; es w\u00fcrde uns retten; es w\u00fcrde uns heilen. Gerade das tut das Abendmahl nicht! Das tut allein der Herr! Wenn es auch Begleiterscheinungen geben wird. Unser Herr rettet uns! Unser Herr vergibt uns unsere S\u00fcnden! Unser Herr ordnet unser Leben durch sein Wort. Unser Herr heilt uns durch sein Wort!<\/p><p>Es liegt auf der Hand, dass die Abendmahlsfeiern der Gemeinde auch mit Frohlocken gefeiert wurden! Nicht eine Bu\u00dfstimmung gab den Ton an, sondern Freude \u00fcber Vergebung der S\u00fcnden; eine frohe Stimmung der Hoffnung auf Jesu Wiederkunft und seine Herrlichkeit.<\/p><p>Bu\u00dfe wurde in der Urgemeinde in allen anderen Versammlungen getan und zwar bevor die Gemeinde zum Abendmahl zusammenkam und an den Tisch des Herrn trat.<\/p><p>Darum haben wir ja auch den Raum der Stille, wenn wir vor der Mahlfeier sagen: Wir wollen uns pr\u00fcfen vor dem Herrn; wollen vor ihm Bu\u00dfe tun, damit wir an seinem Tisch teilhaben k\u00f6nnen.<\/p><p>Vor der Mahlfeier sollte gebetet und geweint, gefleht und in Ordnung gebracht, was den Herrn betr\u00fcbt hat.<\/p><p>W\u00e4hrend der Mahlfeier aber feiert die Gemeinde die Vergebung, den Zuspruch des Friedens Gottes und die Wiederkunft des Herrn f\u00fcr den sie sich bereit gemacht hat.<\/p><p>Da war in den ersten Gemeinden dann die Zeit gekommen, wo die anwesenden Ungl\u00e4ubigen in der Gemeinde die Wirkung der Erl\u00f6sung sahen, sie erkannten ihre S\u00fcnden, taten Bu\u00dfe und bekehrten sich zum Herrn!<\/p><p>Die Mahlfeier der Erretten konnte also keine Trauerfeier sein mit Todeskerzen, Todesblumen und todernsten Gesichtern.<\/p><p>Denn die Gemeinde hatte die Kraft des vom Auferstandenen verliehenen Geistes erlebt. Sie hatte den Geist des Lebens, den Geist der Hoffnung, den Geist der Freude \u00fcber Gott!<\/p><h2>IV. Jesu Worte beim letzten Abendmahl<\/h2><p>Was hat Jesus denn nun bei seinem letzten Abendmahl mit den J\u00fcngern gesagt und getan? Den vollen Wortlaut seiner Reden vermag niemand mehr zu ermitteln; er ist uns nirgends aufgeschrieben! Die \u00dcberlieferungen zeigen darin Verschiedenheit.<\/p><p>Der urspr\u00fcngliche Wortlaut scheint der in Markus 14,22-24, also im \u00e4ltesten der vier Evangelien zu sein: \u201eIndem sie a\u00dfen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach es und gab es ihnen und sprach: Nehmet, das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch und dankte und gab ihnen den; und sie tranken alle daraus. Und er sprach zu ihnen. Das ist mein Blut des neuen Bundes, das f\u00fcr viel vergossen wird.\u201c<\/p><p>Darin liegen zwei entscheidende Gedanken:<br \/>a) Der Opfergedanke und<br \/>b) der Gedanke des Bundesschlusses.<\/p><p>Der Schwerpunkt liegt darin, dass Jesu Opferblut ein Blut ist, das einen neuen Bund stiftet. Dieser neue Bund ist die Gemeinde des Herrn! Aber es ist auch das Opferblut durch das Gott mit uns einen neuen Bund schlie\u00dft. Jesu Tod ist die Bezahlung unserer Schuld vor Gott und bei Gott. Er ist die Kraft, die neues Leben gibt.<\/p><p>Ganz sicher wird der Herr noch vieles bei jenem Abendmahl gesagt haben, was uns nicht \u00fcberliefert ist. Aber diese Worte und dieses Handeln Jesu am letzten Abend hat einen unausl\u00f6schlichen Eindruck auf die J\u00fcngern gemacht. Sie wussten aus ihrer Geschichte, was es bedeutet, wenn einer f\u00fcr andere die S\u00fcnden tr\u00e4gt und sein Leben f\u00fcr seine Feinde hingibt.<\/p><p>Nicht Jesus hat die J\u00fcnger aufgefordert immer wieder das Mahl als Ged\u00e4chtnismahl zu feiern. Das war der Apostel Paulus! Lukas hat erst sp\u00e4ter sein Evangelium aus der Begegnung mit Paulus geschrieben.<\/p><p>Vom Gesamtverst\u00e4ndnis her geht es gar nicht anders, als dass die Gemeinde gleich nach dem Tode und der Auferstehung Jesu bei jeder gemeinsamen Mahlzeit auch das Abendmahl feierte. Sp\u00e4ter wurde es wohl nur am ersten Tag der Woche gefeiert.<\/p><p>Paulus sagt deutlich in 1.Kor.11, 20 + 23 dass das Abendmahl zwar schon in den Gemeinden Gang und G\u00e4be w\u00e4re, dass er aber &#8211; wahrscheinlich in einer Offenbarung vom Herrn &#8211; die Worte empfangen hat, die wir heute als Abendmahlsworte immer wieder zitieren. Jesus hat uns demzufolge durch Paulus die Anordnung f\u00fcr die Abendmahlfeier gegeben.<\/p><p>Das ging anscheinend so vor sich: Jesus ergriff nach dem Essen des Passahlammes ein ganzes Fladenbrot, sprach das Dankgebet, zerbrach das Brot in St\u00fccke und reichte es den J\u00fcngern pers\u00f6nlich. Dazu gab er die Erkl\u00e4rung: Das bin ich, mein Leib! So wird es sich auch mit seinem Leib vollziehen. Jeder nun, der zu meinem neuen Leib, zu dem neuen Bund geh\u00f6rt, ist mein Leib! Ihr alle zusammen seid mein Leib!<\/p><p>Das hei\u00dft: Wenn nun alle von dem zerbrochenen Brot essen, wird die Einheit des Leibes Christi in uns allen dokumentiert. Jeder bekam dann nicht nur ein Symbolst\u00fcck vom ganzen Brot. Es wurde alles aufgegessen! Der ganze Brotlaib. Nichts blieb \u00fcbrig, das nachher wegger\u00e4umt werden musste.<\/p><p>Am Ende der Mahlzeit wurde ein mit rotem Wein gef\u00fcllter Becher gereicht. Es war gegorener Traubensaft, ein anderes lie\u00df sich gar nicht l\u00e4ngere Zeit ungek\u00fchlt in jenen Gegenden aufbewahren. Allerdings wurde &#8211; wie bei allen Mahlzeiten &#8211; der Wein verd\u00fcnnt zum Trinken gereicht.<\/p><p>Alle tranken dann aus einem Becher, obwohl f\u00fcr die allgemeine Mahlzeit jeder seinen eigenen Becher hatte. So sollte angezeigt werden: Ein Gef\u00e4\u00df und ein Kelch und ein Blut ist das Zeichen des neuen Bundes an dem ihr teilhabt.<\/p><p>Das Wichtigste beim Abendmahl heute ist also nicht das Brechen des Brotes und das Ergreifen des Kelches, gewisserma\u00dfen als Mit- oder Nachvollziehen des Todes, das neuerliche T\u00f6ten Jesu durch unsere S\u00fcnden.<\/p><p>Der Leib Christi ist ja schon gebrochen und das Blut Jesu Christi ist ja schon vergossen. Jesus ist schon gestorben. Die Handlung Gottes zur Erl\u00f6sung ist schon vollzogen!<\/p><p>Wichtig ist beim Abendmahl das Teilen und das Genie\u00dfen dieses ganzen Brotes; das Trinken aus einem Becher, aus diesem einen Kelch mit Wein. Das ist das Gemeinsame, das wir haben: Die Erl\u00f6sung durch sein Blut!<\/p><p>Was nach bzw. mit der Erl\u00f6sung noch aussteht, ist unsere Antwort! Also das pers\u00f6nliche Aneignen der Erl\u00f6sung durch den einzelnen Menschen und das darauf folgende Freudenmahl der Erl\u00f6sung insgesamt.<\/p><p>Wo mit Jubel \u00fcber die Erl\u00f6sung Brot und Wein gereicht wurde und wird, da zeigte sich und zeigt sich das Bild der frohlockenden Gemeinde!<\/p><h2>V. Eine Kurzbeschreibung der acht Bedeutungen des Abendmahles:<\/h2><p>Keine dieser acht Beschreibungen des Abendmahles kann f\u00fcr sich allein stehen. Sie geh\u00f6ren zusammen und sollen die ganze Feier, wenn auch schwerpunktm\u00e4\u00dfig unterschiedlich, bestimmen. Jeder Teilnehmer wird unterschiedlich durch den Geist Gottes w\u00e4hrend der Mahlfeier angesprochen werden. Jeder wird auch durch den Geist Gottes an der Stelle innerlich ber\u00fchrt, die Gott wichtig ist.<\/p><h3>1. Das Abendmahl ist ein Ged\u00e4chtnismahl.<\/h3><p>Man spricht auch von einem Erinnerungsmahl. Paulus sagt in 1. Korinther 11, dass er von Jesus Mitteilungen \u00fcber das Abendmahl bekommen habe und weitergeben m\u00fcsse.<\/p><p>So stehen in den Versen 24+25 die Worte Jesu: \u201eDas ist mein Leib f\u00fcr euch dahingegeben. Das tut zu meinem Gedenken. Ebenso der Kelch. Er ist der neue Bund in meinem Blut. Das tut, so oft ihr trinkt, zu meinem Gedenken!\u201c Das meint: Denkt dabei an mich!<\/p><p>Er sagt nicht: Das tut, damit ihr mich in euch aufnehmt! Es geht um den Grund der Leiden, des Sterbens und des Todes Jesu und dass sein Weggang Verlust bedeutet. Die J\u00fcnger zun\u00e4chst sollen sich bewusst werden, dass der bislang unter ihnen lebende Jesus nicht mehr da ist.<\/p><p>F\u00fcr uns bedeutet das, dass wir uns in geistlicher Konzentration betend mit unserem Denken und mit unseren Gef\u00fchlen daran erinnern m\u00f6gen, wie gro\u00df, wie schrecklich das Leiden und der Tod Jesu um unserer S\u00fcnden willen war. Das Mahl vergegenw\u00e4rtigt die Tat Jesu und beugt uns, hebt uns aber auch wieder aus der Tiefe heraus und soll uns auch immer wieder zum Dank anregen.<\/p><p>Nur der kann das Abendmahl zum Ged\u00e4chtnis feiern, der die Aussagen der Bibel \u00fcber den Weg des Messias kennt und der die Auferstehungskraft Jesu an sich selbst durch die Aufnahme Jesu in sein Leben erfahren hat.<\/p><p>Also ist Mahlfeier nicht nur Totengedenken, sondern dankbare Erinnerung an die Auferstehung Jesu und unsere Mitauferstehung zu einem Leben mit ihm.<\/p><h3>2. Das Abendmahl ist ein Verk\u00fcndigungsmahl.<\/h3><p>In 1.Korinther 11,26 sagt Paulus: \u201eWenn ihr das Mahl feiert, verk\u00fcndigt ihr den Tod des Herrn bis er kommt!\u201c<\/p><p>Nicht ein toter Herr kann wiederkommen, sondern nur ein auferstandener und lebendiger Herr. Nirgendwo anders als in der Abendmahlfeier kann die Gemeinde Jesu Christi eindrucksvoller bekennen, weitersagen und den Nachweis erbringen, das Jesus Christus allein Retter, Seligmacher und Vers\u00f6hner mit Gott ist.<\/p><p>Das ist oft ein st\u00e4rkeres missionarischen Element als eine gezielte, aufreibende evangelistische Verk\u00fcndigungsaktion. Abendmahl ist deshalb auch immer Kreuzespredigt und Wiederkunftspredigt bis zu dem Tag, an dem Jesus wiederkommt.<\/p><h3>3. Das Abendmahl ist ein Bundesmahl.<\/h3><p>\u201eDieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut\u201c, sagt Paulus als Mund Jesu in 1. Kor. 11,25. Die Gemeinde des Gekreuzigten und Auferstandenen feiert im Abendmahl den Bund der Vers\u00f6hnung und des Friedens mit Gott, der auf Golgatha geschlossen wurde.<\/p><p>Im Abendmahl wird zum Ausdruck gebracht, dass alle Gl\u00e4ubigen in einen Vertrag hineingenommen wurden, der ewig g\u00fcltig ist. Er bedeutet Gotteskindschaft und ewiges Leben. Die Gl\u00e4ubigen sind Teilhaber am Reich Gottes geworden! Sie sind als Glieder am Leib Christi untereinander untrennbar verbunden. Wenn ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit. Sie gehen in gro\u00dfer Treue den gemeinsamen Weg der Nachfolge Christi und leben in aufrichtiger Einigkeit. Damit ist das Abendmahl auch gekennzeichnet als ein Liebesmahl.<\/p><h3>4. Das Abendmahl ist ein Gemeinschaftsmahl.<\/h3><p>\u201eDer gesegnete Kelch, den wir segnen, ist die Gemeinschaft mit dem Blut Christi; das Brot ist die Gemeinschaft des Leibes Christi!\u201c So steht es bei Paulus in 1. Kor. 10,16.<\/p><p>Hier muss der deutliche Hinweis gegeben werden: Nicht allein der auferstandene Herr segnet das Mahl, das Brot, den Kelch, an dem wir teilhaben, sondern auch wir! Und zwar alle. Nicht nur Pastoren und \u00c4lteste, sondern alle Gl\u00e4ubigen, die das Brot und den Kelch an den anderen weitergeben.<\/p><p>Sind wir uns dessen bewusst? Geben wir den Kelch segnend nicht nur an den weiter, der neben uns sitzt, sondern an alle, die das Mahl mitfeiern? Oder schlie\u00dfen wir, aus welchen Gr\u00fcnden auch immer, jemand aus?<\/p><p>Die einzelnen Glieder des Leibes Christi haben Gemeinschaft mit Christus, dem gekreuzigten gestorbenen, auferstandenen und wiederkommenden Herrn und miteinander. Wenn wir gemeinsam das Abendmahl feiern und nicht nur gelangweilt teilnehmen, wird das Gemeinsame deutlich und die Gemeinschaft untereinander wird gest\u00e4rkt.<\/p><h3>5. Das Abendmahl ist ein St\u00e4rkungsmahl.<\/h3><p>Als Christen sind wir eine neue Sch\u00f6pfung. Wir sind in Christus durch den heiligen Geist neue Menschen geworden, die fortlaufende Kr\u00e4ftigung ihres geistlichen Lebens ben\u00f6tigen, um als Gl\u00e4ubige bestehen zu k\u00f6nnen.<\/p><p>Wir brauchen kontinuierliche St\u00e4rkung des Glaubens. Hoffnung muss immer wieder belebt werden. Und die Liebe braucht immer wieder neu Impulse.<\/p><p>Das Abendmahl hat die gleiche Kraft wie das verk\u00fcndigte Wort Gottes. Wer am Abendmahl als nicht Vers\u00f6hnter teilnimmt, ist nicht vor dem B\u00f6sen gesch\u00fctzt. Er erh\u00e4lt durch ihn Impulse zur S\u00fcnde, wie L\u00e4sterung, Schm\u00e4hung und \u00e4hnliches.<\/p><p>Wenn wir das Abendmahl in der rechten Haltung feiern, l\u00f6st es positive Wirkungen aus, wie Impulse der Vergebung, der Vers\u00f6hnung und des Friedens.<\/p><h3>6. Das Abendmahl ist ein Hoffnungsmahl.<\/h3><p>Das Abendmahl ist nach Offenbarung 19,9 eine Vorfeier f\u00fcr das gro\u00dfe Abendmahl im Himmel, in der Herrlichkeit bei Christus. In der Offenbarung steht: \u201eSelig sind, die zum Abendmahl des Lammes berufen sind!\u201c Hier feiern wir also das Hoffnungsmahl auf Jesu Christi Wiederkunft. Unser Blick wird hier bei der Feier des Abendmahls in die Zukunft gewiesen. Und wir richten uns auf den Wiederkommenden ein und machen uns f\u00fcr ihn bereit.<\/p><h3>7. Das Abendmahl ist ein Erziehungsmahl.<\/h3><p>Das h\u00f6ren wir vielleicht nicht so gern. Erziehung h\u00f6rt sich nach Beeinflussung, nach Gewalt und Strafe an. Es geht aber um Selbstpr\u00fcfung und gegebenenfalls um notwendige Ver\u00e4nderung. Paulus sagt in 1.Kor.11,28 dass wir uns selbst pr\u00fcfen sollen, ob wir w\u00fcrdig sind, das Abendmahl mitzufeiern oder ob wir erst Bu\u00dfe und Vers\u00f6hnung suchen sollen. Was Jesus in Matth\u00e4us 5,23 sagt, trifft auch auf das Abendmahl zu: \u201eWenn du deine Opfergabe auf den Altar bringst und es f\u00e4llt dir ein, dass dein Bruder etwas wider dich hat, dann lass deine Gabe dort vor dem Altar und geh zuerst hin und vers\u00f6hne dich mit deinem Bruder. Dann komm wieder und opfere deine Gabe.\u201c<\/p><p>Wenn wir feiern wollen, tritt uns Gott mit seinem Wort entgegen. Damit m\u00f6chte er zum Gehorsam erziehen und uns dazu bewegen, uns selbst zu erziehen. Immer wieder erinnert er uns daran, unsere Verh\u00e4ltnisse zu ordnen, uns kontinuierlich zu reinigen und einen vorsichtigen Lebenswandel zu f\u00fchren.<\/p><p>Darum frage man sich vor dem Abendmahl: Wie stehe ich zu Gott und zu meinen Mitmenschen? Wo man gefehlt hat, bedarf es der Bu\u00dfe und der neuen Hinwendung zu Gott, der uns nicht zur\u00fcckweist.<\/p><h3>8. Das Abendmahl ist ein Dankes- und Anbetungsmahl.<\/h3><p>So steht es im Zusammenhang mit dem Abendmahl in Apostelgeschichte 2,47: \u201eSie lobten Gott und lie\u00dfen ihre G\u00fcte walten gegen\u00fcber dem ganzen Volk.\u201c Es war Lobpreis mit Herzen, Mund und H\u00e4nden!<\/p><p>Nicht durch einen Brotkr\u00fcmel und einen Schluck aus dem Becher hat der Mensch Vergebung. Das w\u00e4re zu billig und die reinste Form von Aberglaube und Magie, sondern allein der Erl\u00f6sungstod und die Auferstehungskraft unseres Herrn schafft Vergebung und Frieden mit Gott!<\/p><p>Die Gewissheit durch Jesu Leiden, Kreuz und Auferstehung Vergebung und Vers\u00f6hnung erfahren und Frieden mit Gott bekommen zu haben, gereinigt zu sein und darum das Abendmahl feiern zu k\u00f6nnen, ist Grund zur Freude und l\u00f6st Dank und Lobpreis aus! Das allein w\u00e4re schon ausreichend Grund genug das Mahl zu feiern.<\/p><h2>Darum zusammenfassend:<\/h2><p>Lasst uns mit vers\u00f6hntem Herzen, mit Jubel und Freude das Mahl feiern! Mancher meint vielleicht mit dem Hintergedanken, was in mir ist und was ich denke, sieht ja keiner, S\u00fcnde unter den Teppich kehren zu k\u00f6nnen.<\/p><p>Aber Gott ist einer der sieht! Er sieht mich und dich. Er l\u00e4sst sich nicht blenden durch unsere Fassaden. Aber er verst\u00f6\u00dft auch den Blender und T\u00e4uscher nicht, wenn er nur ehrlich zu ihm kommt!<\/p><p>Nun lasst uns das Mahl des Ged\u00e4chtnisses, der Verk\u00fcndigung, des Bundes, der Gemeinschaft, der St\u00e4rkung, der Vers\u00f6hnung, der Hoffnung; das Mal der Neugewordenen und der Erneuerten, das Mahl des Dankes, des Jubel und der Freude, das Mahl, das uns mit einem Leben mit Christus erf\u00fcllt, fr\u00f6hlich feiern!<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bedeutung des Abendmahls von Willi Bergemann Welchen Stellenwert hat das Abendmahl im Leben der Christen? Das ist eine immer wiederkehrende Frage, wenn es um Dogmen und geistliche Erkenntnisse im \u00f6kumenischen Gespr\u00e4ch geht. Wenn wir vom Gl\u00e4ubigwerden und von der Taufe auf Grund des Glaubens sprechen, muss auch etwas \u00fcber das Abendmahl gesagt werden, gewisserma\u00dfen<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":16965,"menu_order":1,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"h5ap_radio_sources":[],"footnotes":""},"class_list":["post-18070","page","type-page","status-publish","hentry"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.christus-gemeinde.net\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/18070","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.christus-gemeinde.net\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.christus-gemeinde.net\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christus-gemeinde.net\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christus-gemeinde.net\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18070"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.christus-gemeinde.net\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/18070\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18073,"href":"https:\/\/www.christus-gemeinde.net\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/18070\/revisions\/18073"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christus-gemeinde.net\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/16965"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.christus-gemeinde.net\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18070"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}